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Die Uhren sind gestellt

Wissenswertes zur Zeitumstellung im Uhrenmuseum

In der Nacht vom 27. auf den 28. März 2021 war es wieder soweit: die Uhren wurden von Winter- auf Sommerzeit umgestellt. Das war auch im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte zu tun, wenngleich nicht alle der über 500 ausgestellten Uhren in Betrieb sind. Kleinuhren, also Taschen- und Armbanduhren, aber auch die Marine-Chronometer, wurden nicht gestellt. Die Großuhren jedoch (insbesondere Pendel- und Wanduhren), die auch über eine längere Laufzeit als die mechanischen Kleinuhren verfügen, werden regelmäßig aufgezogen und bei Bedarf gestellt. Aktuell wurden im Museum insgesamt 31 Uhren jeweils um eine Stunde vorgestellt.

Bemerkenswert: Die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit ist recht unkompliziert, da die Zeiger in Laufrichtung des Uhrwerkes bewegt werden. In entgegengesetzter Richtung, also bei der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit, könnte es bei einigen Uhren zu Problemen kommen. Daher werden speziell diese Uhren für die Dauer einer Stunde angehalten und anschließend wieder in Gang gesetzt.

Für zwei Großuhren im Uhrenmuseum trifft all dies jedoch nicht zu. Die astronomische Kunstuhr von Herrmann Goertz wird nicht auf Sommerzeit umgestellt, da sich die zahlreichen astronomischen Anzeigen an der Standardzeit (= Winterzeit) orientieren. Auch die Turmuhr am Museumsgebäude muss nicht gestellt werden. Diese ist seit 2008 funkgesteuert. Das historische Turmuhrwerk ist übrigens auch wieder in Betrieb und kann im Foyer des Museums besichtigt werden.

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