Das Museum ist von Montag bis Sonntag, auch an Feiertagen, von 10 - 17 Uhr geöffnet. 

24.12.2017 geschlossen

31.12.2017 10 - 14 Uhr 

Besucheradresse

Schillerstraße 3a 01768 Glashütte/Sachsen

Glashütte liegt etwa 25 Kilometer südlich von Dresden. Mit Pkw, Bus und Bahn ist Glashütte bequem zu erreichen. Genauere Informationen zu Ihrer Anreise finden Sie hier.

Eintrittspreise

Erwachsene7 €
Ermäßigt 
(Schüler, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte und Erwerbslose mit gültigem Ausweis)
4,50 €
Kinder bis 6 Jahrefrei
Familienkarte Maxi
(2 Erwachsene und Kinder bis 16 Jahre)
15 €
Familienkarte Mini
(1 Erwachsener und Kinder bis 16 Jahre)
12 €
Gruppen, Preis pro Person 
(ab 10 Personen)
4,50 €
Jahreskarte
(für alle Sonderausstellungen und Veranstaltungen, gültig nur mit Personalausweis, nicht übertragbar)
25

Besucheradresse:

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte
Schillerstraße 3a
01768 Glashütte/Sachsen

Postadresse:

Stiftung "Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek"
Postfach 1114
01766 Glashütte/Sachsen

Kontakt

computer

Pressemitteilung

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22.05.2008, Ein modernes Museum der Zeit öffnet seine Pforten. Feierliche Einweihung des Deutschen Uhrenmuseums Glashütte

Gäste bei der Eröffnung auf dem Vorplatz des Museums
das rote Band wird zerschnitten

Im Rahmen eines Festaktes wird am 22. Mai 2008 das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte offiziell eröffnet. Gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft, Kunst und Kultur, Repräsentanten aller Glashütter Uhrenfirmen sowie Journalisten aus 24 Ländern wird um 15.30 Uhr das Gebäude im Herzen der Stadt feierlich eingeweiht. Ab dem 23. Mai ist das Museum für den Publikumsverkehr geöffnet.

Gemäß dem Ausstellungsmotto "Faszination Zeit – Zeit erleben" beleuchtet das innovative Uhrenmuseum nicht nur die hohe Uhrmacherkunst an sich, sondern ermöglicht darüber hinaus einen emotionalen und philosophischen Zugang zum Phänomen Zeit. Im Einklang mit den Zielen der Stiftung "Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek" hat Glashütte Original einen Ausstellungsparcours entwickelt, der die reiche Geschichte Glashüttes ebenso vermittelt wie Aspekte des Zeitgefühls und der Zeitmessung. Dieses Projekt wurde möglich durch die Unterstützung der Swatch Group AG und der Stadt Glashütte.

Auf 2 Stockwerken und 1000 m² Ausstellungsfläche werden mehr als 400 einmalige Exponate präsentiert und multimedial erlebbar gemacht: Glashütter Taschen-, Armband- und Pendeluhren verschiedener Epochen, Marinechronometer und Gangmodelle, historische Urkunden und Patente, Werkzeuge und Werkbänke sowie astronomische Modelle und Metronome werden so kunstvoll in Szene gesetzt.

Thematisch setzt sich die Ausstellung aus einer Reihe von "Historienräume" und "Zeiträumen" zusammen, die von einem Prolog und einem Epilog eingerahmt werden.

Die "Historienräume" bereiten den geschichtlichen Kontext der Uhrenstadt auf und stellen eingangs berühmte Persönlichkeiten und Gründerväter wie Ferdinand Adolph Lange, Julius Assmann, Adolf Schneider und Moritz Großmann vor, die Glashütte zur Hochburg des feinen deutschen Uhrenbaus und der Uhrmacherausbildung werden ließen. Im Laufe des Parcours werden weitere Epochen dargestellt, die Glashütte maßgeblich geprägt haben wie Gründerzeit, erster und zweiter Weltkrieg, Demontage und Enteignung sowie Wiedervereinigung und Neugründung.

Die "Zeiträume" unterbrechen die chronologische Abfolge der Glashütter Uhrengeschichte und entführen den Besucher u.a. in den Mikrokosmos einer mechanischen Uhr, der so die Präzision und das Zusammenspiel hunderter Einzelteile selbst erleben kann. Zum selbständigen Entdecken lädt ebenso ein weiterer multimedialer "Zeitraum" ein, der ein interaktives Glossar der Zeitmessung beinhaltet.

Mit der Eröffnung des Deutschen Uhrenmuseums Glashütte im geschichtsträchtigen Gebäude der ehemaligen Deutschen Uhrmacherschule wird ein einmaliger Ort geschaffen, der das reiche kulturelle Erbe der Stadt bewahrt und zugleich Uhrmacherhandwerk, Bildung und Wissenschaft fördert.

Dr. Frank Müller, Geschäftsführer von Glashütte Original, kommentiert die Eröffnung mit folgenden Worten: "Als moderne und erlebnisorientierte Zeitwelt möchte das Museum nicht nur Uhrenenthusiasten ansprechen, sondern wendet sich bewusst auch an die breite Öffentlichkeit, Familien und junge Menschen. Wir freuen uns auf die ersten Besucher und hoffen, mit einem spannenden Museum dazu beizutragen, die Faszination der Uhrmacherkunst und das Wissen um die Zeitmessung an die nächste Generation weiterzugeben."

Markus Dreßler, Amtsverweser und Interims-Bürgermeister der Stadt Glashütte, sagt zu diesem Anlass: "Für die Stadt Glashütte und deren Einwohner geht ein lang gehegter 

Hintergrundinformationen:

Die Stadt Glashütte blickt in ihrer nunmehr 500jährigen Historie auf 160 Jahre bewegte, kontinuierliche und faszinierende Geschichte der Uhrenindustrie zurück. Im Laufe dieser Zeit sind viele, für die Uhrenbranche bedeutende Gebäude, entstanden. Die Mehrzahl dieser Bauten dient auch heute immer noch oder wieder der Herstellung traditionsreicher Glashütter Zeitmesser. Die große Ausnahme dabei blieb das Gebäude der ehemaligen Deutschen Uhrmacherschule im Herzen der Stadt. Um auch diesem historisch wertvollen Ort wieder neue Aufgaben zuzuführen, schrieb die Stadt Glashütte im Herbst 2005 einen Wettbewerb über innovative Nutzungskon­zepte für das Gebäude aus.