Das Museum ist von Montag bis Sonntag, auch an Feiertagen, von 10 - 17 Uhr geöffnet. 

24.12.2017 geschlossen

31.12.2017 10 - 14 Uhr 

Besucheradresse

Schillerstraße 3a 01768 Glashütte/Sachsen

Glashütte liegt etwa 25 Kilometer südlich von Dresden. Mit Pkw, Bus und Bahn ist Glashütte bequem zu erreichen. Genauere Informationen zu Ihrer Anreise finden Sie hier.

Eintrittspreise

Erwachsene7 €
Ermäßigt 
(Schüler, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte und Erwerbslose mit gültigem Ausweis)
4,50 €
Kinder bis 6 Jahrefrei
Familienkarte Maxi
(2 Erwachsene und Kinder bis 16 Jahre)
15 €
Familienkarte Mini
(1 Erwachsener und Kinder bis 16 Jahre)
12 €
Gruppen, Preis pro Person 
(ab 10 Personen)
4,50 €
Jahreskarte
(für alle Sonderausstellungen und Veranstaltungen, gültig nur mit Personalausweis, nicht übertragbar)
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Besucheradresse:

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte
Schillerstraße 3a
01768 Glashütte/Sachsen

Postadresse:

Stiftung "Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek"
Postfach 1114
01766 Glashütte/Sachsen

Kontakt

computer

18.10.2013, Sonderausstellung Strasser

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17.01.2014, Sonderausstellung eröffnet: Deutsches Uhrenmuseum Glashütte würdigt den begnadeten Uhrmacher und Lehrmeister Ludwig Strasser

Angeregte Gespräche bei der Eröffnung
Besucher der Eröffnung
Eröffnung der Sonderausstellung
 

Am 17. Oktober 2013 wurde im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte die Sonderausstellung „Ludwig Strasser 1853 – 1917 Ein Pionier der Feinmechanik und wissenschaftlichen Uhrenlehre“ mit einer Vernissage eröffnet. Zahlreiche Gäste aus der regionalen Politik und Wirtschaft, Vertreter der Stadt Glashütte und ihrer Uhrenfirmen, Zeitzeugen, Leihgeber und Uhrenliebhaber aus ganz Deutschland kamen, um den herausragenden Uhrmacher und Lehrmeister zu feiern.

Mit der Sonderausstellung würdigt das Museum die vielfältigen Leistungen Ludwig Strassers, der vor 160 geboren wurde. Bis heute zählt er zu den Uhrmachern, die auf dem Gebiet der deutschen Uhrenindustrie bahnbrechendes geleistet haben. Weltweit besitzt er den Ruf eines schöpferisch befähigten Feinmechanikers, der durch sein außergewöhnliches Vorstellungsvermögen und seine überdurchschnittliche Begabung für höhere Mathematik auffällt. Besonders bekannt ist Ludwig Strasser durch die Fertigung von Präzisionspendeluhren, die er mit Gustav Rohde in der gemeinsam gegründeten Fa. Strasser & Rohde herstellt.

Die Fähigkeit, anderen seine Kenntnisse in leicht verständlicher Form zu vermitteln und sein Verständnis für die Bedürfnisse der Jugend, machen Ludwig Strasser zu einem herausragenden Lehrer an der Deutschen Uhrmacherschule. 37 Jahre lang stellt er sein reiches Können in den Dienst der Bildungseinrichtung, davon 32 Jahre als Direktor. Unter seiner Leitung entwickelt sich die Schule zu einer weltweit geachteten und geschätzten Institution. Strassers unermüdliche und ausopferungsvolle Tätigkeit zum Wohle der Schule bleibt auch im Sächsischen Königshaus nicht ungehört: König Albert von Sachsen verleiht ihm 1902 den Titel des „Professors“.

Die Ausstellung zeigt anhand von Präzisionspendeluhren, Gangmodellen, Kurzzeitmessern und Marinechronometern, Rechenmaschinen und Präzisionsmesswerkzeugen die herausragenden handwerklichen und pädagogischen Fähigkeiten Ludwig Strassers. Auch die private Seite des Meisters wird näher betrachtet, so finden sich beispielsweise Geschenke zu seiner Vermählung mit Johanna Rose in den Vitrinen.

Die Sonderausstellung ist vom 18. Oktober 2013 bis 31. März 2014 im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte zu erleben. Ein Begleitband zur Ausstellung kann für 6,50€ im Museumsshop erworben werden.