Das Museum ist von Montag bis Sonntag, auch an Feiertagen, von 10 - 17 Uhr geöffnet. 

24.12.2017 geschlossen

31.12.2017 10 - 14 Uhr 

Besucheradresse

Schillerstraße 3a 01768 Glashütte/Sachsen

Glashütte liegt etwa 25 Kilometer südlich von Dresden. Mit Pkw, Bus und Bahn ist Glashütte bequem zu erreichen. Genauere Informationen zu Ihrer Anreise finden Sie hier.

Eintrittspreise

Erwachsene7 €
Ermäßigt 
(Schüler, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte und Erwerbslose mit gültigem Ausweis)
4,50 €
Kinder bis 6 Jahrefrei
Familienkarte Maxi
(2 Erwachsene und Kinder bis 16 Jahre)
15 €
Familienkarte Mini
(1 Erwachsener und Kinder bis 16 Jahre)
12 €
Gruppen, Preis pro Person 
(ab 10 Personen)
4,50 €
Jahreskarte
(für alle Sonderausstellungen und Veranstaltungen, gültig nur mit Personalausweis, nicht übertragbar)
25

Besucheradresse:

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte
Schillerstraße 3a
01768 Glashütte/Sachsen

Postadresse:

Stiftung "Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek"
Postfach 1114
01766 Glashütte/Sachsen

Kontakt

computer

Pressemitteilung

zurück zur Übersicht

16.07.2010, Spuren der Zeit – Ein Rundgang durch die Uhrmacherstadt Glashütte

Ferdinand Adolph Lange-Denkmal
Wappen der Stadt Glashütte in Stein gemeißelt
Wohnhäuser der Stadt Glashütte

Mit dem neuen Projekt der Stiftung "Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek"  werden die historischen Uhrmacherstätten in Glashütte vorgestellt. 

"Spuren der Zeit" geht auf eine Entdeckungsreise der Uhrmacherei und bereitet einen Rundgang durch die Stadt vor, die den Besucher einlädt, die Produktions-, Wohn- und Werkstätten der 165-jährigen Geschichte der Uhrenherstellung in der Stadt am Rande des Erzgebirges zu erkunden. Eine Stadt, die von der Zusammenarbeit und von der produktiven Konkurrenz der einzelnen Gewerke lebte und lebt, hat durch die Uhrenherstellung ihr Gesicht erhalten. 

Die  Informationstafel vor dem Museum gibt einen ersten Überblick zum Rundgang und stellt die Stationen vor. In Zusammenarbeit mit der Stadt Glashütte werden an den Häusern des Rundgangs Schilder angebracht, die die Geschichte des Hauses, seiner Produktionsstätte und seiner Bewohner kurz erzählt. Der kleine Informationsband, der den Rundgang begleiten wird, beschreibt zusätzlich mit historischen Fotos der Gebäude den für Glashütte typischen Produktionsprozess des Verlagssystems und seiner Beteiligten.

Die ehemalige Deutsche Uhrmacherschule Glashütte, das heutige Museum, im Mittelpunkt der Stadt, steht für die Ausstrahlungskraft der Glashütter Ideen in der deutschen Uhrenproduktion. Glashütte als Mekka hochwertiger mechanischer Präzisionsuhren wird in Kreisen des Denkmalschutzes als historisches Ensemble genannt. 

Das Projekt "Spuren der Zeit" ging den Zeugen der Uhrmacherei in Glashütte nach. Uhrenfirmen, Werkstätten, Betriebe der Feinmechanik und die im Zentrum der Stadt dominierende ehemalige "Deutsche Uhrmacherschule Glashütte", die sich in Glashütte seit 1845 etablierten, bilden das Gesicht der Stadt. 

Das enge Nebeneinander der  Produktionsstätten, der Wohnhäuser und der Ausbildungsstätten geben ein Bild einer Stadt, die auf das Verlagssystem in der Uhrenherstellung baute und damit prosperierte. "Spuren der Zeit" sind die Zeugen, sind Gebäude, die erhalten geblieben sind und die Geschichte von Glashütte, seinen Einwohnern und seiner Uhrenproduktion erzählen.  Sie sind Zeugen von wirtschaftlichen Erfolgen und Niederlagen, vom Wandel der Zeiten seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute, von Erfindungen, Lehrmeistern, findigen Marketingexperten  und genialen Konstrukteuren.  

Die Stationen auf dem Weg durch Glashütte sind ausgewählte Beispiele die einen Einblick vermitteln sollen in die Tätigkeiten der Glashütter Uhrenherstellung. Einzelne Beispiele stehen für das Ganze – jedoch  nur das gesamte Zusammenspiel aller beteiligten Firmen, Ausbildungsstätten, Werkstätten, Einrichtungen und Personen konnten Glashütte zu dem Ort werden lassen "wo die Zeit lebt". Den Überblick dessen, was in Glashütte entstanden ist und bis heute entsteht, zeigt das Uhrenmuseum; die Wirkungsstätten lassen sich beim Gang durch die Stadt entdecken. Das Begleitheftchen hierzu ist an der Museumskasse für 3,80 Euro erhältlich.

Weitere Informationen: Public Relations +49 (0) 35 053 - 46 238