Das Museum ist von Montag bis Sonntag, auch an Feiertagen, von 10 - 17 Uhr geöffnet. 

24.12.2017 geschlossen

31.12.2017 10 - 14 Uhr 

Besucheradresse

Schillerstraße 3a 01768 Glashütte/Sachsen

Glashütte liegt etwa 25 Kilometer südlich von Dresden. Mit Pkw, Bus und Bahn ist Glashütte bequem zu erreichen. Genauere Informationen zu Ihrer Anreise finden Sie hier.

Eintrittspreise

Erwachsene7 €
Ermäßigt 
(Schüler, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte und Erwerbslose mit gültigem Ausweis)
4,50 €
Kinder bis 6 Jahrefrei
Familienkarte Maxi
(2 Erwachsene und Kinder bis 16 Jahre)
15 €
Familienkarte Mini
(1 Erwachsener und Kinder bis 16 Jahre)
12 €
Gruppen, Preis pro Person 
(ab 10 Personen)
4,50 €
Jahreskarte
(für alle Sonderausstellungen und Veranstaltungen, gültig nur mit Personalausweis, nicht übertragbar)
25

Besucheradresse:

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte
Schillerstraße 3a
01768 Glashütte/Sachsen

Postadresse:

Stiftung "Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek"
Postfach 1114
01766 Glashütte/Sachsen

Kontakt

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zurück zur Übersicht09.06.2017, Sonderausstellung "Ausgerechnet!" erfolgreich eröffnet

05.12.2017, Sonderausstellung "Union Glashütte - 125 Jahre Deutsche Uhrmacherkunst"

 

Das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte feiert mit einer Sonderausstellung das 125-jährige Jubiläum der Erstgründung der Uhrenfabrik Union im Jahr 1893. Die Besucher erwartet ein multimedial gestalteter Überblick zur Firmengeschichte, der mit einmaligen historischen Exponaten sowie Uhren aus der jüngeren Vergangenheit illustriert ist. Die Ausstellung läuft vom 6. Dezember 2017 bis zum 2. April 2018 und wird von einem vielfältigen Programm begleitet.

1874 öffnet der Uhrengroßhandel Dürrstein & Comp. in Dresden und vertreibt Schweizer und Glashütter Taschenuhren. Das kaufmännische Können von Johannes Dürrstein und sein gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kunden führen die Firma in kürzester Zeit zu großem Erfolg. Die steigende Nachfrage nach preiswerteren Glashütter Uhren gibt Dürrstein 1893 den Anlass zur Gründung einer eigenen Glashütter Uhrenfabrik unter dem Namen „Union“. Es werden Uhren in allen Qualitätsstufen produziert, darunter die komplizierteste Taschenuhr, die je in Glashütte gefertigt wird - die Universaluhr. Wie einige andere Glashütter Uhrenfirmen übersteht auch Union die Folgen des Ersten Weltkriegs nicht und muss die Produktion schließen.

1996 wird die Union Uhrenfabrik GmbH Glashütte / Sa. unter dem Dach der Glashütter Uhrenbetrieb GmbH neu gegründet und damit die Vision von Johannes Dürrstein wieder zum Leben erweckt. Es entstehen Uhren, die alle Glashütter Merkmale einer präzisen und schönen mechanischen Uhr aufweisen, aber auf alles verzichten, was sie unnötig teuer macht. Im Jahr 2000 nimmt die Swatch Group AG Union Glashütte in ihre Markenfamilie auf und positioniert sie ab 2008 als eigenständige Marke innerhalb des Uhrenkonzerns. So kann sich das Potential der traditionsreichen Firma mit einer eigenen Produktion und Kollektion entfalten. Mit Blick auf die Historie der Firma Union wird heute feinstes Glashütter Handwerk mit Schweizer Knowhow zu einem erschwinglichen Stück Luxus vereint.

Das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte gibt auf multimediale Weise einen chronologischen Überblick zur 125-jährigen Geschichte der Uhrenfirma Union Glashütte. Einmalige historische Exponate, wie die hochkomplizierte „Jubiläumsuhr“ von 1895 oder eine Herrentaschenuhr im dekorativen Gehäuse nach Professor Graff, illustrieren die Blütejahre der historischen Union. Die jüngste Geschichte wird dank freundlicher Unterstützung der Union Uhrenfabrik GmbH Glashütte / Sa. durch zahlreiche Armbanduhrenmodelle der vergangenen 20 Jahre beschrieben. Neben Stücken der aktuellen Kollektion und Sondereditionen, wie für die jährlich stattfindende „Sachsen Classic“ Oldtimer-Rallye, gibt es auch eine Premiere: Erstmals wird die „1893 Johannes Dürrstein“-Armbanduhr öffentlich gezeigt, die anlässlich des Jubiläums in limitierter Stückzahl gefertigt wird.

Begleitet wird die Sonderausstellung von einem vielfältigen Programm: Neben Führungen, Vorträgen und Ferienaktionen können Besucher immer freitags ab 13 Uhr und jeden ersten Samstag im Monat einem Union-Uhrmacher live bei der Arbeit zuschauen.

Die Ausstellung kann vom 6. Dezember 2017 bis 2. April 2018 täglich von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Ein Begleitband zur Sonderausstellung kann im Museums- und Online-Shop erworben werden.


Presseunterlagen finden Sie hier.