Das Museum ist von Montag bis Sonntag, auch an Feiertagen, von 10 - 17 Uhr geöffnet. 

24.12.2017 geschlossen

31.12.2017 10 - 14 Uhr 

Besucheradresse

Schillerstraße 3a 01768 Glashütte/Sachsen

Glashütte liegt etwa 25 Kilometer südlich von Dresden. Mit Pkw, Bus und Bahn ist Glashütte bequem zu erreichen. Genauere Informationen zu Ihrer Anreise finden Sie hier.

Eintrittspreise

Erwachsene7 €
Ermäßigt 
(Schüler, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte und Erwerbslose mit gültigem Ausweis)
4,50 €
Kinder bis 6 Jahrefrei
Familienkarte Maxi
(2 Erwachsene und Kinder bis 16 Jahre)
15 €
Familienkarte Mini
(1 Erwachsener und Kinder bis 16 Jahre)
12 €
Gruppen, Preis pro Person 
(ab 10 Personen)
4,50 €
Jahreskarte
(für alle Sonderausstellungen und Veranstaltungen, gültig nur mit Personalausweis, nicht übertragbar)
25

Besucheradresse:

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte
Schillerstraße 3a
01768 Glashütte/Sachsen

Postadresse:

Stiftung "Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek"
Postfach 1114
01766 Glashütte/Sachsen

Kontakt

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Reisetasche von Professor Ludwig Strasser

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Reisetasche von Professor Ludwig Strasser

Reisetasche Ludwig Strassers
Reisetasche Ludwig Strasser
Notizbuch Ludwig Strassers
Notizbuch Ludwig Strassers
Urkunde zur Ernennung zum Professor
Urkunde zur Ernennung zum Professor
Albrechtsorden
Albrechtsorden

Im Jahr 1875 gründen der Uhrmacher Ludwig Strasser und der Mechaniker Gustav Rohde ihre gemeinsame Firma Strasser & Rohde. Sie arbeiten ohne Unterlass, um ihre Ideen zu verwirklichen. Es dauert nicht lange, bis die ersten Präzisionspendeluhren ausgeliefert werden.

Am 1. Mai 1878 gründet Moritz Grossmann die Deutsche Uhrmacherschule. Ludwig Strasser unterstützt die Schule von Anfang an, er ist Mitglied im Lokalausschuss und im Aufsichtsrat. Hier beginnt die „schulische Laufbahn“ Strassers.

Schon ab 1878 erteilt Ludwig Strasser nebenberuflich Unterricht und wird 1883 als Lehrer fest angestellt. Als 1885 der Direktor Heinrich Lindemann stirbt, übernimmt Strasser zunächst kommissarisch und bald darauf offiziell die Leitung der Schule.

Von nun an ist Strasser häufig für die Uhrmacherschule und auch für seine Firma unterwegs: Ausstellungen, Verhandlungen, Vorträge, Besuche bei Geschäftspartnern und anderen Firmen oder auch Ausflüge mit den Schulklassen stehen auf dem Programm.

Wie viele Dokumente, Modelle, Werkzeuge, Vorrichtungen und persönliche Gegenstände Ludwig Strasser während der zahlreichen Fahrten in seiner Reisetasche transportiert hat, kann man heute allenfalls erahnen.

Vielleicht enthielt sie einst die Ernennungsurkunde zum „Professor“, die 1902 von König Albert von Sachsen ausgestellt wurde. Möglicherweise beförderte Strasser in dieser Tasche das Ritterkreuz Erster Klasse des Albrechtsordens, das ihm 1910 verliehen wurde. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!