Das Museum ist von Montag bis Sonntag, auch an Feiertagen, von 10 - 17 Uhr geöffnet. 

24.12.2017 geschlossen

31.12.2017 10 - 14 Uhr 

Besucheradresse

Schillerstraße 3a 01768 Glashütte/Sachsen

Glashütte liegt etwa 25 Kilometer südlich von Dresden. Mit Pkw, Bus und Bahn ist Glashütte bequem zu erreichen. Genauere Informationen zu Ihrer Anreise finden Sie hier.

Eintrittspreise

Erwachsene7 €
Ermäßigt 
(Schüler, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte und Erwerbslose mit gültigem Ausweis)
4,50 €
Kinder bis 6 Jahrefrei
Familienkarte Maxi
(2 Erwachsene und Kinder bis 16 Jahre)
15 €
Familienkarte Mini
(1 Erwachsener und Kinder bis 16 Jahre)
12 €
Gruppen, Preis pro Person 
(ab 10 Personen)
4,50 €
Jahreskarte
(für alle Sonderausstellungen und Veranstaltungen, gültig nur mit Personalausweis, nicht übertragbar)
25

Besucheradresse:

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte
Schillerstraße 3a
01768 Glashütte/Sachsen

Postadresse:

Stiftung "Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek"
Postfach 1114
01766 Glashütte/Sachsen

Kontakt

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Marine-Chronometer Nr. 63 (16) der Firma "A. Lange & Söhne", Glashütte

Die frühen Chronometer-Konstruktionen des Glashütter Types sollen um 1885 von den Brüdern Fridolin und Paul Stübner unter Anleitung von Ludwig Strasser stammen.

Paul Stübner (1860-1946) arbeitet zu dieser Zeit bei Strasser & Rohde. 1905 gründet er seine eigene Werkstatt, in der  Chronometer-Rohwerke, Präzisionspendeluhren, elektrische Kontakte und Laufwerke hergestellt werden.

Fridolin Stüber (1857-1912) ist ab 1882 beim Gangmacher Friedrich  Weicholdt,  ab 1886 bei „Dürrstein & Co.“ und ab 1890 bis zu seinem Tod bei „A. Lange & Söhne“ beschäftigt.

Aus „Strasser & Rohde“-Rohwerken wurden nachweislich die „A. Lange & Söhne“ – Chronometer Nr. 7, 8, 9, 10, 15 und 16 hergestellt.

Im Kommissions-Protokoll der Deutschen Seewarte Hamburg von 1902 erklärt Strasser: „Er werde sich bei den von Herren Lange & Söhne eingelieferten Instrumenten mit Rücksicht darauf, dass dieselben von ihm bezogen seien, eines Urtheils über die Rohwerke enthalten“.

Im Reglage-Buch von Fridolin Stübner finden wir die Nummer 16, das Chronometer wird auch 1902/03 geprüft, aber nicht verkauft.

 
Richard Grießbach schreibt, dass die Unruhe von ihm angefertigt sei, allerdings trage dieselbe keinen Stempel, da sie noch aus einer früheren Zeit stamme, in welchen er noch keine Stempelung vorgenommen habe.


Das Instrument verbleibt mehrere Jahre in der Firma, wird 1908 mit der laufenden Nummer 63 versehen und laut Werkstatt- und Verkaufsbuch der Firma „A. Lange & Söhne“ am 16.11.1908 an das Hydrographische Amt Pola (Istrien), heute Pula (Kroatien), verkauft.

Dieses frühe Glashütter Marine-Chronometer mit seiner interessanten Geschichte ist Bestandteil der diesjährigen Sonderausstellung mit dem Titel „Glashütte an Bord - 130 Jahre Marine-Chronometer aus Sachsen“. Vom 17. Juni bis 20. November 2016 können Sie die Ausstellung täglich zwischen 10 und 17 Uhr im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte besichtigen.