Das Museum ist von Montag bis Sonntag, auch an Feiertagen, von 10 - 17 Uhr geöffnet. 

24.12.2017 geschlossen

31.12.2017 10 - 14 Uhr 

Besucheradresse

Schillerstraße 3a 01768 Glashütte/Sachsen

Glashütte liegt etwa 25 Kilometer südlich von Dresden. Mit Pkw, Bus und Bahn ist Glashütte bequem zu erreichen. Genauere Informationen zu Ihrer Anreise finden Sie hier.

Eintrittspreise

Erwachsene7 €
Ermäßigt 
(Schüler, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte und Erwerbslose mit gültigem Ausweis)
4,50 €
Kinder bis 6 Jahrefrei
Familienkarte Maxi
(2 Erwachsene und Kinder bis 16 Jahre)
15 €
Familienkarte Mini
(1 Erwachsener und Kinder bis 16 Jahre)
12 €
Gruppen, Preis pro Person 
(ab 10 Personen)
4,50 €
Jahreskarte
(für alle Sonderausstellungen und Veranstaltungen, gültig nur mit Personalausweis, nicht übertragbar)
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Besucheradresse:

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte
Schillerstraße 3a
01768 Glashütte/Sachsen

Postadresse:

Stiftung "Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek"
Postfach 1114
01766 Glashütte/Sachsen

Kontakt

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Herrenarmbanduhr Spezimaticzurück zur Übersicht

Goldene Beobachtungsuhr

Der Volkseigene Betrieb Glashütter Uhrenbetriebe, kurz VEB GUB, existierte in der Zeit zwischen 1951 und 1990. In diesem Unternehmen wurden nicht nur Modelle in rationeller Großserienfertigung hergestellt, wie zum Beispiel die Herrenarmbanduhr „Spezimatic“ oder die Damenarmbanduhr Kaliber 09-20. Es gab zudem auch eine große Anzahl von Uhren für besondere Einsatzzwecke sowie für Ehrungen und Auszeichnungen. Besonders diese stellen heute durchaus Raritäten dar, die Sammler interessieren.

Zu diesen Besonderheiten kann man auch die „Goldene Beobachtungsuhr Nr. 206 936“ zählen. Die Beobachtungsuhr, kurz auch B-Uhr genannt, des Kalibers 48 wurde von der Firma A. Lange & Söhne Glashütte entwickelt. Sie besitzt ein Auf- und Ab-Werk, welches die Federspannung anzeigt.
Die Firma Lange wurde am 01.07.1951 in den VEB GUB integriert; die Produktion von B-Uhren wurde hier fortgesetzt. Zwischen 1940 und 1971 entstanden über 9.000 dieser besonders präzisen Zeitmesser. Sie alle wurden in Silber- oder versilberten Gehäusen geliefert – mit einer Ausnahme:

Der 1. Präsident der DDR, Wilhelm Pieck, erhielt anlässlich seines 80. Geburtstages am 3. Januar 1956 ein besonderes Geschenk. Es handelte sich um die gezeigte Beobachtungsuhr Nr. 206 936, welche als einzige B-Uhr ein Massivgoldgehäuse erhielt.

Bis zum 10. Januar 2016 ist dieses Unikat ist in der aktuellen Sonderausstellung „Glashütte zur DDR-Zeit. Die Uhrenproduktion zwischen 1951 und 1990“ zu sehen!