Das Museum ist von Montag bis Sonntag, auch an Feiertagen, von 10 - 17 Uhr geöffnet.  

Besucheradresse

Schillerstraße 3a 01768 Glashütte/Sachsen

Glashütte liegt etwa 25 Kilometer südlich von Dresden. Mit Pkw, Bus und Bahn ist Glashütte bequem zu erreichen. Genauere Informationen zu Ihrer Anreise finden Siehier.

Eintrittspreise

Erwachsene7 €
Ermäßigt 
(Schüler, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte und Erwerbslose mit gültigem Ausweis)
4,50 €
Kinder bis 6 Jahrefrei
Familienkarte Maxi
(2 Erwachsene und Kinder bis 16 Jahre)
15 €
Familienkarte Mini
(1 Erwachsener und Kinder bis 16 Jahre)
12 €
Gruppen, Preis pro Person 
(ab 10 Personen)
4,50 €
Jahreskarte
(für alle Sonderausstellungen und Veranstaltungen, gültig nur mit Personalausweis, nicht übertragbar)
25

Besucheradresse:

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte
Schillerstraße 3a
01768 Glashütte/Sachsen

Postadresse:

Stiftung "Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek"
Postfach 1114
01766 Glashütte/Sachsen

Kontakt

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News

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20.04.-17.06.2012, Hermann Goertz-Sonderausstellung eröffnet

Plakat mit Herrmann Goertz
Gäste bei der Eröffnung der Herrmann-Goertz Sonderausstellung

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte würdigt Pionier der Uhrmacherkunst an seinem 150. Geburtstag

Am 19. April 2012 wurde im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte die Sonderausstellung "Hermann Goertz – Präzisionsuhrmacher und Kosmopolit" mit einer Vernissage eröffnet.

Zahlreiche Gäste aus der regionalen Politik und Wirtschaft, der Kunst- und Kulturszene, Glashütter Zeitzeugen, Leihgeber und Uhrenliebhaber aus ganz Deutschland, Vertreter befreundeter Museen und Kunstsammlungen sowie Repräsentanten der Glashütter Uhrenfirmen waren der Einladung gefolgt.

Mit dieser Sonderausstellung wird der Meisteruhrmacher, Tüftler und Kosmopolit geehrt, der vor 150 Jahren am 2. April 1862 geboren wurde und zu einer Ikone des feinen deutschen Uhrenbaus werden sollte.

Der Name des Präzisionsuhrmachers Herrmann Goertz – Schöpfers der berühmten Glashütter Kunstuhr – ist heute untrennbar mit seinen wenigen erhaltenen, aber dafür umso kostbareren Präzisionspendeluhren verbunden.

Seiner Leidenschaft für Präzisionszeitmessung sind entscheidende Entwicklungen in Form der beiden Systeme der Glocken- und Klauenschwerkrafthemmung geschuldet.

Als ewig Lernbegieriger ist er als ältester Schüler der Deutschen Uhrmacherschule und später auch als Lehrer geehrt und geschätzt, stets strebt er in seiner Kunst höchste Vollendung an.

Die von ihm geschaffenen Uhren und Modelle sind heute kostbare Zeitzeugen einer langen Entwicklung. Seine einmalige astronomische Kunstuhr steht, mit einer kurzen Unterbrechung, seit ihrer Vollendung im Gebäude der ehemaligen Deutschen Uhrmacherschule, dem heutigen Deutschen Uhrenmuseum Glashütte.

Die Ausstellung konzentriert sich auf wertvolle Pendeluhren mit Klauen- und Glockenschwerkrafthemmung, technische Zeichnungen und Skizzenbücher, Gangmodelle sowie persönliche Bilder und Fotografien.

Sein Lebensweg von Westpreußen über die Ukraine bis hin nach Sachsen wird eindrucksvoll nachgezeichnet, die Freundschaft mit Alfred Helwig, einem weiteren Uhrmachergenie Glashüttes, wird mit Bildern und Schriftwechsel anschaulich dokumentiert.

Die Sonderausstellung ist vom 20. April – 17. Juni 2012 im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte zu erleben. Ein Begleitband zur Ausstellung kann für 6,50 Euro im Museumsshop erworben werden.