Das Museum ist von Montag bis Sonntag, auch an Feiertagen, von 10 - 17 Uhr geöffnet.  

Besucheradresse

Schillerstraße 3a 01768 Glashütte/Sachsen

Glashütte liegt etwa 25 Kilometer südlich von Dresden. Mit Pkw, Bus und Bahn ist Glashütte bequem zu erreichen. Genauere Informationen zu Ihrer Anreise finden Siehier.

Eintrittspreise

Erwachsene7 €
Ermäßigt 
(Schüler, Studenten, Senioren, Schwerbehinderte und Erwerbslose mit gültigem Ausweis)
4,50 €
Kinder bis 6 Jahrefrei
Familienkarte Maxi
(2 Erwachsene und Kinder bis 16 Jahre)
15 €
Familienkarte Mini
(1 Erwachsener und Kinder bis 16 Jahre)
12 €
Gruppen, Preis pro Person 
(ab 10 Personen)
4,50 €
Jahreskarte
(für alle Sonderausstellungen und Veranstaltungen, gültig nur mit Personalausweis, nicht übertragbar)
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Besucheradresse:

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte
Schillerstraße 3a
01768 Glashütte/Sachsen

Postadresse:

Stiftung "Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek"
Postfach 1114
01766 Glashütte/Sachsen

Kontakt

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10.05.2016, Restaurierung und Archivauskunftzurück zur Übersicht01.02.2016, 90 Jahre Goertz-Uhr

10 Jahre Stiftung „Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek“
Rückblick auf zehn ereignisreiche Jahre

 

Vor zehn Jahren, am 16. März 2006 wurden im Atrium der Manufaktur Glashütte Original feierlich die Dokumente der Stiftung „Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas. G. Hayek“ von der Stadt Glashütte und der Manufaktur Glashütte Original unterzeichnet.
Diesem Ereignis war eine Ausschreibung seitens der Stadt Glashütte im Jahre 2005 vorausgegangen, welche für eines der traditionsreichsten Gebäude im Herzen der Stadt - die ehemalige Deutsche Uhrmacherschule Glashütte - nach einem neuen innovativen Nutzungskonzept suchte.
In diesen Dokumenten legten die Stifter gemeinsam fest, dass im Sinne des Allgemeinwohls, ein Uhrenmuseum mit Archiv, Bibliothek, sowie Schauwerkstatt entstehen soll. Die Stadt Glashütte brachte die in ihrem Besitz befindliche Uhrensammlung mit ein. Die Manufaktur Glashütte Original erwarb ihrerseits mit tatkräftiger Unterstützung der Swatch Group AG das Gebäude der ehemaligen Uhrmacherschule und sanierte es aufwändig. Die vielseitige Unterstützung der Swatch Group AG fand ihre Anerkennung im Stiftungsnamen wieder. Der Unternehmer und Visionär Nicolas G. Hayek (1928 – 2010), war Mitbegründer und langjähriger Präsident der Swatch Group AG. Seine Strategien haben nicht nur die Swatch Group AG zum größten Uhrenhersteller weltweit gemacht, sondern auch der europäischen Uhrenindustrie zu neuer Stärke und Ansehen verholfen. Nach zweijähriger Umbauzeit konnte am 22. Mai 2008 das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte feierlich eröffnet werden.
Seitdem haben rund 290.000 Besucher das Museum besucht. Neben den nationalen und internationalen Kennern und Liebhabern der in Glashütte gefertigten Uhren sind auch Familien, Schulklassen und interessierte Touristen häufige Gäste. Etwa 10 Prozent der Besucher kommen aus dem Ausland. Dabei sind die europäischen Nachbarländer wie Schweiz, Österreich oder die Tschechischen Republik ebenso häufig vertreten wie China, USA und Japan. Insgesamt konnten bereits 122 Nationalitäten im Museum begrüßt werden.
Die aktive Forschung und Archivierung von Zeugnissen der Glashütter Uhrengeschichte  ermöglicht es dem Museum vielen Uhrenbesitzern detaillierte Auskunft über ihre historischen Zeitmesser zu geben oder mit einem Herkunftszertifikat deren Echtheit zu bestätigen. Rund 25.000 Anfragen werden jährlich bearbeitet. Durch diese intensive Besucherbetreuung erwarb das Museum ein internationales Renommee. Eine Vielzahl von Exponaten und Dokumenten kamen dadurch als Schenkung ins Museum, konnten für die Sammlung erworben werden oder sind als Leihgabe in den Ausstellungen zu sehen.


Dieses gesammelte Wissen zu Persönlichkeiten der Glashütter Uhrmacherei, wichtigen Zeiträumen oder zu speziellen Uhrentypen werden in wechselnden Sonderausstellungen den Besucher wissenschaftlich aufbereitet und vielschichtig erlebbar gemacht. Noch ist die 11. Sonderausstellung über die Uhrenproduktion in der DDR-Zeit zu sehen, aber hinter den Kulissen laufen bereits die nächsten Vorbereitungen. Die diesjährige Sonderausstellung wird sich der 130-jährigen Geschichte der Glashütter Marinechronometer widmen.

Begleitend zum Jubiläum zeigt eine Ausstellung im Foyer des Museums die Entstehungsgeschichte der Stiftung und die Restaurierung der ehemaligen Deutschen Uhrmacherschule Glashütte bis zu ihrer Wiedereröffnung als Deutsches Uhrenmuseum Glashütte. Die Ausstellung kann vom 14. März 2016 bis 8. Mai 2016 im Foyer des Museums täglich zwischen 10 und 17 Uhr besichtigt werden.